The Core-Training/ Autor: Jürgen Pagel

Personal & Pilates, Osterholzallee 144/1, 71636 Ludwigsburg, Tel. 07141 1338463, 0172 7105565

info@personal-pilates.eu, http://www.personal-pilates.eu

Das Core-Training

Der Core (Kern) – Bereich des Körpers ist der Bereich, der den Körperschwerpunkt darstellt und für

eine Stabilität der Bewegung sorgt. Er umfasst die Skelettalen, ligamentären und muskulären Partien

vom Zwerchfell bis zum Becken. Die Knochenarchitektur vonWirbelsäule, Rippen und Zwerchfell, die

verbindenden Bänder und die Fascia thoracolumbalis gelten als die passiven Bestandteile des Core-

Bereichs.

Ohne die aktive Unterstützung der Muskeln werden diese Partien bei relativ geringen Kräften

instabil. Somit haben diese Muskeln den größten Anteil an der Core-Stabilität.

Die zur Core-Stabilität beitragenden Muskeln sind Bauch-,Wirbelsäulen-, Becken-, und Hüftmuskeln.

Was Core-Stabilität bedeutet

Die Core-Muskeln stehen in einer komplexen Interaktion miteinander. Die daraus resultierende

Rumpfstabilität ermöglicht die Mobilität im Bereich der Beine. Diese Stabilität muss in allen 3

Bewegungsebenen gegeben sein. Um die angestrebte Core-Stabilität zu erreichen, werden folgende

3Mechanismen durch Muskelkontraktion aktiviert:

Erhöhter intraabdomineller Druck

Spinale Kompressionskraft (axiale Last)

Festigkeit von Hüfte und Rumpf

Wie neuere Studien zeigen, sind auch das Zwerchfell und die oft verkannte Beckenbodenmuskulatur

an diesem Mechanismus beteiligt. Die Kontraktion der Muskeln erfolgt, bevor die Bewegung in den

Gliedern eingeleitet wird. Hierdurch wird der Rumpf auf seinen Einsatz vorbereitet. Interessant ist,

dass eine nur 5-10% stärkere Aktivierung dieser Muskeln ausreichend ist, um dieWirbelsäule für die

Aktivitäten des täglichen Lebens sowie für schwere Arbeiten zu festigen. Kein Muskel darf allerdings

isoliert betrachtet werden. Das Zusammenspiel in einer funktionierenden Muskelkette ist das

entscheidende Kriterium.

Die nachfolgend aufgestellten Übungsvariationen stellen keine Core-Übungen im eigentlichen Sinne

dar. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigten, dass die nachfolgenden Übungen mindestens

genauso gut geeignet sind. Dennoch wird der Begriff „Core“ weiterhin verwendet, da er eine

treffende Bezeichnung dessen darstellt, auf was es beim Training letztendlich ankommt.

Neben diesen Übungen existieren eine ganze Reihe hervorragender Möglichkeiten, die

Rumpfmuskulatur zu stabilisieren und zu mobilisieren. Dazu zählt die von mir gelehrte Pilates-

Methode, deren Prinzipien sehr gut in das Core-Training passen.

The Core-Training/ Autor: Jürgen Pagel

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